4. August 2021

E-Scooter-Sharing für Hohen Neuendorf

E-Scooter-Sharing für Hohen Neuendorf

Antrag der Fraktion der FDP in der Stadtverordnetenversammlung für die Sitzung am 29. August 2019

Antragstext:

„Die Stadt Hohen Neuendorf prüft, inwieweit E-Roller und E-Scooter-Sharing in Kooperation mit Unternehmen in Hohen Neuendorf etabliert werden kann. Denkbar wäre etwa eine Kooperation zwischen dem lokalen Stromanbieter und einem Unternehmen für E-Roller. Die Stadt Hohen Neuendorf könnte dabei die einmalig anfallenden Kosten etwa für die Roller teilweise übernehmen, der Betrieb sollte dann durch ein privates Unternehmen erfolgen. In Verhandlungen mit potentiellen Partnern legt die Stadt dabei auch Wert auf die Hoheit über Datenmaterial, wie etwa Bewegungsabläufe, Routen etc. Diese können bei der Ermittlung der Verkehrsströme für künftige Betrachtungen wertvoll sein.

Ferner prüft die Stadt, wie durch einen Vertrag mit einem potentiellen Anbieter sichergestellt werden kann, dass missbräuchliche Nutzung durch geeignete Nutzungsbedingungen und ggf. Hinweistexte vermieden werden und dass entladene Fahrzeuge zeitnah vom Anbieter eingesammelt und aufgeladen werden. In den Haushalt 2020 stellt die Stadt zur Realisierung des Projektes 20.000 Euro ein.“

Begründung:

E-Roller und E-Scooter sind eine positive Ergänzung des innerstädtischen Verkehrs. Bisher legen die zahlreichen Anbieter den Fokus ihrer Geschäftstätigkeit vor allem auf Städte mit mehr als 100.000 Einwohnern. Aufgrund der besonderen Verkehrs- und Mobilitätsstruktur erscheint aber auch Hohen Neuendorf für diese Form der Mobilität langfristig interessant. Vor allem die „letzte Meile“ zwischen Wohnung/Haus und den S-Bahnhöfen dürfte für viele Nutzer interessant sein, mit dem Scooter zurückzulegen.

Eine solche Nutzung könnte auch die Parkplatzsituation vor allem am S-Bahnhof in Hohen Neuendorf deutlich entspannen. Potentiell werden private Anbieter aufgrund der Einwohnerzahl und der Struktur der Stadt mit ihrer großen Fläche die recht hohen einmaligen Anschaffungskosten der Geräte scheuen, während der laufende Betrieb und Unterhalt wirtschaftlich keine besonders hohe Hürde darstellen dürfte. Daher sollte die Stadt in den Verhandlungen bereit sein, bei den Einmalkosten zu unterstützen.

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