FDP Hohen Neuendorf

Samstag, 19. Mai 2012
29.04.2010 29. April 2010

Streusalzverbot in Hohen Neuendorf verhindern

Die Grünen wollen den Einsatz von Streusalz in Hohen Neundorf grundsätzlich verbieten. Als Begründung fügen sie an, Salz sei schädlich für die Umwelt. 

Der FDP-Abgeordnete im Stadtparlament, Christian Erhardt-Maciejewski, findet dazu deutliche Worte: 

"Ich werde im Parlament alles geben, um das Verbot zu verhindern. Es ist komisch, dass in Bayern das meiste Salz gestreut wird und gleichzeitig dort der Wald der gesündeste in der gesamten Republik ist. Ein Verbot von Streusalz bei glatten Straßen gefährdet die Gesundheit der Menschen. Abgesehen davon, dass ich niemandem gebrochene Knochen wünsche, möchte ich die Folgekosten für das Gesundheitssystem gar nicht errechnen. Und wie sieht eigentlich die Bilanz aus, wenn Sand und Split - was ja die Alternative zu Streusand wäre - erst in der Kanalisation verschwunden sind? Wer räumt anschließend auf, wer beseitigt die Verstopfungen? 

Außerdem ist Salz ein ebenso natürlicher Stoff, wie Sand und Kies. Nein, nach der Glühbirne auf EU Ebene ist nun offenbar Streusalz das nächste Produkt auf der Liste des Verbotswahns der Grünen - weil sie mit ideologischen Scheuklappen durch die Welt laufen. Irgendwann werde ich vielleicht mal einen Antrag stellen, dass solch unsinnige Verbote endlich verboten werden".

Nachtrag: In der SVV ist der Antrag tatsächlich zur weiteren Diskussion im mehrere Ausschüsse verwiesen worden. Und das, obwohl sich eine Mehrheit gegen den unsinnigen Verbotswahn abzeichnete. Die FDP wird weiter dafür kämpfen, dass jeder Bürger auch künftig selbst eigenverantwortlich über den Umgang mit dem Eis vor der eigenen Haustür entscheiden kann. 

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