Erfolg der SPD/FDP Fraktion nach jahrelangem Ringen
Endlich schnelles Internet
Hohen Neuendorf bekommt innerhalb von 12 Monaten flächendeckend schnelle Internetleitungen. Damit feiert die SPD/FDP Fraktion nach zwei ein halb Jahren des zähen Ringens einen großen Erfolg für die Stadt. „Im September 2009 habe ich die Verwaltung erstmals im Stadtparlament aufgefordert, schnelle Leitungen zu ermöglichen und ggf. Fördermittel zu beantragen“ stellt der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Christian Erhardt-Maciejewski fest. Auf mehrere öffentliche Nachfragen habe die Verwaltung damals sehr zögerlich reagiert und erklärt, schnelle Leitungen seien bereits möglich, aber nicht zu attraktiven Preisen. „Ich stelle mir immer den Grafiker oder den Architekten vor, der große Datenmengen transportieren muss. In Hohen Neuendorf sind solche Freiberufler und Gewerbetreibende völlig aufgeschmissen“ erklärt Erhardt-Maciejewski die Dringlichkeit der Maßnahme.
„Wir haben als Fraktion daher im Februar 2010 einen konkreten Antrag gestellt, die Möglichkeiten für schnelles DSL in Hohen Neuendorf auszuloten, Fördermöglichkeiten zu benennen und entsprechende Schritte einzuleiten“, erläutert die Fraktionsvorsitzende Inka Gossmann-Reetz. Der Antrag wurde damals mehrheitlich gegen die Stimmen von Linken und Grünen angenommen.
„Endlich Datenautobahn statt Schotterpisten“ kommentiert Erhardt-Maciejewski die Vergabe im nichtöffentlichen Teil des Stadtparlaments. Der gewählte Anbieter garantiere schnelles Internet in der gesamten Stadt. „Wir haben darauf gedrängt, dass die nötigen Mittel zur Verfügung stehen, im Zweifel auch ohne Fördergelder, denn schnelle Internetleitungen sind ein wichtiger Standortfaktor für unsere Stadt. Wir haben mit diesem Beschluss nicht nur ein staatlich garantiertes Recht auf entsprechende Datenleitungen umgesetzt sondern als Stadt auch gute Chancen, dadurch neue Arbeitsplätze zu schaffen“, so Erhardt-Maciejewski.
24.01.2012
Von der Gartenstadt zur Schuldenstadt?
Haushalt 2012 – Höchste Zeit zum Sparen
Hohen Neuendorf ist schuldenfrei. Dabei soll es bleiben. Das beteuern alle politisch Verantwortlichen quer durch alle Parteien. Ungeachtet dessen hat die Verwaltung einen Haushaltsentwurf für 2012 vorgelegt, der um rund 3,4 Millionen Euro unterfinanziert ist.
Rücklagen werden aufgebraucht
Anders ausgedrückt: Die Stadtverwaltung schlägt den Stadtverordneten vor, rund 3,4 Millionen Euro mehr auszugeben als eingenommen werden. Dafür wird die Rücklage der Stadt von knapp 4 Millionen Euro weiter runtergefahren. Es bleibt gerade mal ein winziges Polster von 488.000 Euro. Das ist aber schon 2013 aufgebraucht. Nun ist der Haushalt zwar konservativ gerechnet, die Einnahmen dürften höher ausfallen als vom Bürgermeister vorgerechnet. Auch wurden einige wenige Maßnahmen doch noch zurückgestellt, dennoch ist die Richtung klar.
Von der Gartenstadt zur Schuldenstadt?
Denn die Verwaltung denkt auch künftig nicht ans Sparen: In der mittelfristigen Finanzplanung sind für 2013 über 5 Millionen Euro Unterdeckung vorgesehen, für 2014 weitere 3,8 Millionen. Das bedeutet: War die Stadt bislang schuldenfrei, würde sie, wenn diese Planung umgesetzt wird, das Jahr 2015 mit über 8 Millionen Schulden beginnen. Interessant in dem Zusammenhang: Zinsen für Kreditkosten hat die Verwaltung nicht eingestellt.
„Wünsch-dir-was“ statt Prioritätssetzung
FDP-Finanzexperte Sylvio Härder, sachkundiger Einwohner für die FDP im Finanzausschuss, ist fassungslos: „Die Verwaltung macht es sich leicht. Eigene Sparbemühungen der Verwaltung sind nicht erkennbar.“
Zu viele Wünsche auf einmal
Wie dringlich der Handlungsbedarf ist, zeigen einige Beispiele:
In diesem Jahr stehen für die Planung des neuen Rathauses, eines neuen Bauhofs sowie den Umbau des Bahnhofgebäudes 400.000 Euro zur Verfügung. Aber bereits kommendes Jahr fallen der Stadt die Kosten auf die Füße. Dann stehen insgesamt 4,6 Millionen zu Buche – Geld, das die Stadt nicht hat. Die Bürgerinnen und Bürger müssten die Zeche bezahlen. Damit nicht genug: Für 2014 und 2015 kämen jährlich weitere 4 Millionen Euro hinzu.
16.01.2012
FDP trumpft mit größtem Turnier der Region auf
Jubiläums-Skatturnier mit Teilnehmerrekord
Ulrich Tornow, Klaus Schuster, der FDP Landesvorsitzende Gregor Beyer und der Kreisvorsitzende Hans G.Oberlack „Gleich zu Beginn des Jahres mischt die FDP wieder ordentlich auf“, freut sich der Vorsitzende der Liberalen in Hohen Neuendorf Klaus Schuster. 100 Teilnehmer hatten sich in diesem Jahr zum inzwischen 40. Skatturnier der Liberalen angemeldet. „Die weiteren Anmeldungen konnten wir leider nicht mehr entgegennehmen, die Kapazitätsgrenze war erreicht“, bittet Schuster um Verständnis. Doch auch so war es am Sonntag wieder das mit Abstand größte Skatturnier der Region, das im Jubiläumsjahr erstmals in Borgsdorf stattfand.
Alle Informationen zum Skatturnier, wer den Wanderpokal in diesem Jahr mit nach Hause nimmt und weitere Bilder von der Veranstaltung finden Sie auf der nächsten Seite:


