FDP Hohen Neuendorf

Samstag, 19. Mai 2012
17.03.2009 19.02.2009

Plan B lange in der Tasche?

Das kommt nicht überraschend, ungerecht ist aber, dass die Diskussion unehrlich geführt wird. Denn das Schulamt selbst kündigt in seiner eigenen Verlautbarung auch gleich durch die Hintertür einen Plan B an.

Zunächst heißt es, die Schule müsse am Netz bleiben, weil es keine Alternativangebote für die Schüler gebe. Entsprechend fordert das Schulamt die Eltern (fast schon verzweifelt) auf, ihre Kinder anzumelden (was schon im vergangenen Jahr mit nur 7 Erstwünschen nicht geschehen ist).

Und dann kommt wie Kai aus der Kiste der Ausweg: "Sollte wider Erwarten die Einrichtung siebenter Klassen nicht erfolgen können, wird Ihren Kindern ein vergleichbares Angebot zur Verfügung gestellt werden".

Gibt es also doch vergleichbare Angebote? Fakt ist, dass die Schule in Borgsdorf keine Räume für weitere Klassen hat und somit keine neuen Klassen aufnehmen kann. Fakt ist auch, dass die Schule schon in den vergangenen Jahren von den Eltern und Schülern nicht angewählt wurde. Und Fakt ist, dass sich die Raumsituation kurzfristig nicht lösen lässt.

Ist die Meldung des Schulamtes also nur eine Drohgebärde, um sich dem Thema vielleicht doch nicht annehmen zu müssen? Ein Plan B jedenfalls liegt offenbar schon in der Schublade!

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