Funkturm für Polizeifunk
Betrifft:
BOS Funkmast in Hohen Neuendorf und zu erwartende zusätzliche Strahlenbelastung
Antragstext: Die Stadtverordnetenversammlung beauftragt die Stadtverwaltung alle notwendigen Informationen zu den folgenden Fragen zu erheben und der Stadtverordnetenversammlung zu ihrer Sitzung im Juni 2009 vorzulegen:
GSM Funkmasten 1. Wie viele GSM Funkmasten insbesondere der Netzbetreiber T-Mobile, Vodafone, E-Plus und O2 gibt es in Hohen Neuendorf?
2. Welche Kapazitäten haben diese Funkmasten und welche Strahlenbelastung geht von diesen Funkmasten aus?
UMTS Funkmasten 3. Wie viele UMTS Funkmasten insbesondere der Netzbetreiber T-Mobile, Vodafone, E-Plus und O2 gibt es in Hohen Neuendorf?
4. Welche Kapazitäten haben diese Funkmasten und welche Strahlenbelastung geht von diesen Funkmasten aus?
Funkmasten der Deutschen Bahn 5. Wie viele GSM, GSM-R und Analog-Funk der Deutschen Bahn gibt es in Hohen Neuendorf?
6. Welche Kapazitäten haben diese Funkmasten und welche Strahlenbelastung geht von diesen Funkmasten aus?
Bestehende Funkmasten der Polizei, Feuerwehren, Rettungsdienste 7. Wie viele analoge Funkmasten der Polizei, Feuerwehren, Rettungsdienste etc. gibt es in Hohen Neuendorf?
8. Wie viele DAUs (digitale Alarmumsetzer) gibt es in Hohen Neuendorf?
Standorte 9. Wo befinden sich die in Punkt 1., 3., 5. und 7. genannten Anlagen? (grafische Darstellung in einer Übersichtskarte)
Begründung: Das Innenministerium des Landes Brandenburg beabsichtigt, in Hohen Neuendorf einen 55 Meter hohen Funkmast für den BOS Funk zu errichten. Mit diesem Funkmast soll die digitale Funkversorgung für die Polizei, die Feuerwehr, die Rettungsdienste und weitere Sicherheitsorganisationen im Stadtgebiet Hohen Neuendorf sichergestellt und der veraltete Analogfunk abgelöst werden. Diese Ablösung ist erforderlich, um Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienste zukünftig mit zeitgemäßer Technik auszustatten und in die Lage zu versetzen, ihre Aufgaben gut wahrzunehmen sowie gesundheitlichen und finanziellen Schaden von den Bürgerinnen und Bürgern abzuwenden. Gleichzeitig ist der Betrieb eines solchen Funkmasten mit Strahlung verbunden und weckt berechtigte Ängste und Sorgen bei den Bürgerinnen und Bürgern. Leider hat es die Stadtverwaltung bisher versäumt, ausreichend Informationen zu der Gesamtthematik zu beschaffen und bereit zu stellen. Hierzu dienen u.a. die oben gestellten Fragen. Auf der Grundlage der so gewonnenen Informationen kann festgestellt werden, ob mit dem BOS Funkmast eine zusätzliche Strahlungsbelastung auftritt und falls ja, in welchem Umfang. Weiterhin können sich Einwohner einen Überblick verschaffen, an welchen Standorten außerdem mit Strahlung zu rechnen ist.

