FDP Hohen Neuendorf steckt Ziele ab
Die FDP Hohen Neuendorf hat ihre Jahreshauptversammlung für ein Resümee der Arbeit der beiden vergangenen beiden Jahre genutzt. „Die Verlegung der Oberschule Borgsdorf nach Hohen Neuendorf, die Straßenbenennung und Gedenktafel für das Maueropfer Marienetta Jirkowsky und unser Festhalten an der Forderung nach schnellen DSL-Leitungen im gesamten Stadtgebiet waren wichtige Initiativen der FDP im Stadtparlament“, resümiert der alte und neue Vorsitzende, Klaus Schuster. Er wurde einstimmig wiedergewählt. Auch sein Stellvertreter, der 35 jährige Christian Erhardt-Maciejewski aus Borgsdorf, wurde einstimmig im Amt bestätigt. Ihm zur Seite steht künftig der 40 jährige Uwe Münchow aus Hohen Neuendorf. „Herr Münchow ist ein Beispiel dafür, dass unser liberaler Stadtverband weiter auf Wachstumskurs ist. Er ist vor gut einem Jahr in die Partei eingetreten und wurde für uns schnell auch inhaltlich zu einer wichtigen Bereicherung“, freut sich Schuster. Als Beisitzer komplettieren Marianne Sternal aus Hohen Neuendorf und Sebastian Herzog ebenfalls aus Hohen Neuendorf den Vorstand.
Für das Jahr 2011 haben sich die Liberalen hohe Ziele gesteckt. „Ein Bürgerzentrum für die Stadt ohne dafür Schulden zu machen“, nennt der Abgeordnete Christian Erhardt-Maciejewski als eines der vier wichtigsten Ziele für dieses Jahr. „Wir werden außerdem gemeinsam mit unserem Fraktionspartner eine Arbeitsgruppe „Finanzen“ ins Leben rufen. Der Haushalt geht in die völlig falsche Richtung, wir müssen schnell Handlungsspielräume zurück gewinnen, um nicht in diesem Jahr den Einstieg in die Verschuldung zu erleben“, nennen die Liberalen ein zweites Ziel für das Jahr 2011. Weiter auf der Tagesordnung stehe außerdem das Thema „DSL und schnelle Internetverbindungen“. Besonders wichtig sei den Liberalen auch das Thema „Unternehmertum statt Staatswirtschaft“. Die FDP Hohen Neuendorf fürchtet, dass die Stadt mehrere Bereiche, wie etwa Strom und Gas „verstaatlichen“ will. „Dadurch werden vermehrt Steuern und Abgaben fällig, die Preise drohen zu steigen, die Privatwirtschaft wird behindert“, kritisiert Erhardt-Maciejewski das Vorhaben.


