Bürgermeister treibt Stadt in die Schuldenfalle
„Der von Bürgermeister Hartung vorgelegte Haushaltsentwurf ist ein Schlag ins Gesicht für alle, die bisher in der Stadt für solide Finanzen gekämpft haben“. Mit diesen scharfen Worten kritisiert der FDP Finanzexperte
„Seit Amtsantritt des Sozialisten vor 2 Jahren sind allein die Ausgaben im Verwaltungshaushalt um 26 Prozent in die Höhe geschnellt“, rechnet Bauch vor.
Diese Kostenexplosion bedeute langfristig den Genickbruch für die Finanzen der Stadt.
Als Beispiele nennt der sachkundige Einwohner der FDP im Finanzausschuss die alarmierend hohen Ausgaben für den Bauhof – sie seien in den vergangenen 2 Jahren um 42 Prozent gestiegen, das Ordnungsamt schlage mit einer Kostensteigerung von 41 Prozent zu Buche, die Bauverwaltung mit einem Plus von 34 Prozent.
„Das Ergebnis dieses Missmanagements steht schon jetzt fest: Die hohen Verwaltungskosten sind nur noch schwer zu senken, es bleibt also kein Geld mehr für Investitionen übrig. Vor allem soziale Projekte gehen dann den Bach runter, weil sie nicht mehr finanzierbar sind“, so der Liberale. Die Leidtragenden sind seiner Ansicht nach vor allem sozial schwache und insbesondere Kinder und Jugendliche in Hohen Neuendorf.
„Die Probleme sind hausgemacht. Denn trotz der Finanzkrise hat die Stadt stabile Einnahmen“, so
Die FDP strebt daher eine strukturelle Sanierung des Haushalts an. Vor allem die Verwaltung müsse sparen, damit mehr Geld für Bildung übrig bleibe. „Und das natürlich ohne eine Erhöhung von Steuern und Abgaben, das ist auch möglich, wenn alle diszipliniert die Kostenschraube zurückdrehen“, so Bauch. Bei den Haushaltsberatungen gehe es nun um die Frage, ob die Stadt mehr Verwaltung zulasten sozialer Einschnitte will oder umgekehrt.


