Bürgerbüros für Hohen Neuendorf
folgenden Wortlaut hat das Stadtparlament auf Vorschlag der FDP beschlossen:
Die Stadtverordneten beauftragen die Verwaltung, bis zum 31. Januar eine Machbarkeitsprüfung für folgendes Vorhaben vorzulegen: Für eine einjährige Testphase sollen mobile Bürgerbüros in den Stadtteilen Bergfelde und Borgsdorf errichtet werden. Ziel dieser Büros soll es sein, dass vor allem ältere Bürger ihre Belange – angefangen von Pass-und Meldewesen über Ordnungssachen bis zur Hundesteuer – vor Ort erledigen können. Die mobilen Büros sollen daher in Gebäuden an gut erreichbaren Stellen (z.b. im Club der Volkssolidarität an der S-Bahn in Borgsdorf) errichtet werden. Die Verwaltung wird beauftragt, bis zum 31. Januar 2009 geeignete Standorte zu benennen, eine detailierte Kostenaufstellung vorzulegen und die technischen Voraussetzungen zu erläutern. Die Kosten sollen noch in diesem Jahr in ungefährer Hohe ermittelt werden, um sie entsprechend in den Haushalt einstellen zu können. Das ist der Original Wortlaut des Antrags, der im Stadtparlament eine große Mehrheit gefunden hat. Und die Begründung spricht ohnehin für sich: Die Verwaltung muss bürgerfreundlicher werden und es muss der Grundsatz gelten: Nicht der Bürger geht zur Verwaltung, sondern die Verwaltung zum Bürger. In den mobilen Bürgerbüros helfen die Verwaltungsmitarbeiter an einem festen Tag im Monat entweder sofort, z.b. bei der Entgegennahme oder beim Ausfüllen von Anträgen, mit fachspezifischen Auskünften, oder sie leiten die Anfrage/den Antrag des Bürgers zur weiteren Bearbeitung an ihre Mitarbeiter im Rathaus weiter. Der Bürger bekommt entweder von dem bearbeitenden Mitarbeiter im Rathaus einen Bescheid, oder er kann – je nach Anliegen – bei der nächsten Öffnung den bearbeiteten Antrag (z.b. Pass) im mobilen Bürgerbüro abholen. Über die Sprechzeiten des mobilen Bürgerbüros werden die Bürger rechtzeitig informiert. Die Büros müssen bürgerfreundliche Öffnungszeiten haben, ansprechend eingerichtet sein und eine zentrale, auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichende Lage haben. Als Räume sollen städtische Einrichtungen oder auch gewerbliche Räume genutzt werden. Auch für die Verwaltung hätten solche Bürgerbüros erhebliche Vorteile. Zum einen könnte die Verwaltungsarbeit optimiert werden. Aus dem speziellen Zuschnitt der Aufgaben auf Bürgerbelange für die Mitarbeiter im Bürgerbüro könnte durch die Spezialisierung ggf. eine noch effektivere Bearbeitung von Bürgerbelangen möglich sein. Der Publikumsverkehr im beengten Rathaus würde außerdem reduziert

